Ärzte Zeitung, 18.04.2016

Zentren für Altersmedizin

CDU Hamburg kritisiert Rotstiftpolitik

HAMBURG. Der Aufbau von Zentren für Altersmedizin an den Krankenhäusern in Hamburg kann nach Meinung der CDU nur mit öffentlicher finanzieller Unterstützung gelingen.

Nach Meinung der Christdemokraten dürfen Kliniken und Krankenkassen bei der Finanzierung dieser Zentren nicht allein gelassen werden.

Die CDU kritisiert, dass der Senat den Hamburger Krankenhäusern "seit Jahren immer mehr Pflichten aufbürdet, gleichzeitig aber die wichtigen Krankenhausinvestitionen alleine seit 2012 um rund 25 Millionen Euro pro Jahr beziehungsweise 21 Prozent gesenkt hat".

Folge des Sparkurses sei, dass die Krankenhäuser die für die medizinische Versorgung gedachten Gelder der Krankenkassen für Investitionen zweckentfremdeten. Die Partei sieht darin eine "strategisch falsche Schwerpunktsetzung". (di)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »