Ärzte Zeitung, 23.09.2016

IQTiG

"Qualität aus Patientensicht beschreiben"

BERLIN. Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG) will die Qualitätsorientierung im Gesundheitswesen grundsätzlich neu aufrollen. Dessen Leiter Dr. Christof Veit kündigte beim Nationalen Schmerzforum an, künftig die Perspektiven der Patienten als Ausgangspunkt für die Qualitätsorientierung zu nehmen. "Wir bilden bislang die Versorgung nur aus Sicht der Berufsgruppen ab", sagte er. Etwa würden bei Transplantationen die medizinischen Erfolge gefeiert, nicht jedoch über die Taubheit gesprochen, die die Patienten aufgrund einer Immunsuppression erleiden könnten. Veit betonte zudem an, verstärkt auf Indikatoren für eine gute Prozessqualität zu setzen. "Die entscheidende Frage bei der Strukturqualität ist doch, wie die Strukturen genutzt werden", sagte Veit. (wer)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »