Ärzte Zeitung, 24.09.2009

Kassen müssen Spritze zahlen

Auch die Gabe von Vitaminspritzen kann als häusliche Krankenpflege verordnet werden. Das hat das Bundessozialgericht entschieden. Die Krankenkassen müssten die häusliche Krankenpflege zur Medikamentengabe bezahlen, wenn sie medizinisch notwendig und ärztlich verordnet worden sei. Ob die Krankenkassen auch für das Medikament aufkommen, sei dabei unerheblich, so die Richter (Az.: B 3 KR 25/08 R).

Lesen Sie dazu auch:
Kassen zahlen Tests nur bei Risikopatienten
Korrektur der Korrektur zu den Komplexpauschalen mit Labor
Die Reform ist unbedingt reformbedürftig
Neue Vereinbarungen zu Onkologie und Sozialpsychiatrie
Laborbonus im RLV? Widerspruch einlegen!

EBM + GOÄ:
Ernährungsberatung gegen Adipositas
Ziffer 01436 bei Prä-Op-Leistungen
ABI-Bestimmung als IGeL

EBM-Splitter:
Einschränkung bei Akupunktur
Eigene Nummer für SAPV-Teams
Hautkrebsscreening: Neue Vereinbarung

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Resolution gegen DSGVO-Verunsicherung und Abmahn-Angst

Nach einer ersten Abmahnwelle in Bremen wächst bei Ärzten die Verunsicherung wegen der Datenschutzgrundverordnung. 60 Verbände und die KBV haben darauf nun reagiert. mehr »

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »