Ärzte Zeitung, 10.05.2013

Honorar in Rheinland-Pfalz

KV und Kassen einigen sich

MAINZ. Neue Zuschläge auf den Orientierungspunktwert für besonders förderungswürdige Leistungen wird es in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr nicht geben.

Vergangenen Freitag haben sich KV und Krankenkassen in Rheinland-Pfalz vor dem Schiedsamt auf einen Vergleich geeinigt. Dieser sieht auch keine zusätzlichen extrabudgetären Leistungen vor, die aus der morbiditätsorientierten Gesamtvergütung herausgelöst worden wären.

Im extrabudgetären Bereich steigt der Orientierungspunktwert um 0,9 Prozent. Wie der Ersatzkassenverband vdek berichtet, haben sich mit dem Vergleich vor dem Schiedsamt auch die KV-Forderungen nach einer höheren Wegepauschale erledigt.

Bei der Ausdeckelung der psychotherapeutischen Leistungen aus der Gesamtvergütung orientieren sich die Vertragspartner allein am Beschluss des Bewertungsausschusses - weitere Anpassungen gab es nicht.

Die morbiditätsorientierte Gesamtvergütung steigt in diesem Jahr um 4,1 Prozent. Eine weitere Erhöhung um zwei Prozentpunkte ist für die Förderung der haus- und fachärztlichen Grundversorgung vorgesehen. "Hier warten wir auf die entsprechenden EBM-Änderungen", teilt die KV auf Anfrage mit. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Der Transgender-Trend

Paradigmenwechsel? Transsexuelle lassen sich sogar selbstbewusst für den "Playboy" ablichten. Psychiater warnen aber vor einem Geschlechtsdysphorie-Hype unter Jugendlichen. mehr »

Deshalb gibt's immer mehr Parkinsonkranke

Die absolute Zahl der weltweiten Parkinsonkranken hat sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Forscher haben eine Vermutung, warum der Anstieg in manchen Ländern so stark ist. mehr »

Das Brexit-Brimborium

Unser Londoner Blogger Arndt Striegler hat alle Tests bestanden und ist nun britischer Staatsbürger. Doch auch als Passinhaber ist er sich sicher: Die Briten werden nach dem EU-Ausstieg nicht besser dastehen als vorher. mehr »