Ärzte Zeitung App, 28.03.2014

Kraffel

EBM-Reform kommt erst 2016

BERLIN. Die Reform des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) ist auf 2016 verschoben. Das teilte der Honorarexperte im Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin, Dr. Uwe Kraffel, der Vertreterversammlung am Freitag mit. Er ist Mitglied im Bewertungsausschuss auf Bundesebene.

Nach seinen Angaben werden die Kassenärztlichen Vereinigungen in einer gemeinsamen Sondersitzung am 11. April beraten, wie es mit der EBM-Reform weitergehen soll. "Sicher ist: Dieses Jahr wird es nichts mehr", sagte Kraffel.

Für eine Auswertung der Entwicklung nach Inkrafttreten des Hausarzt-EBMs zum vierten Quartal 2013 in Berlin ist es nach Kraffels Angaben jedoch noch zu früh. "Wir wissen, dass es eine ganze Reihe von Abrechnungsfehlern gegeben hat", antwortete er auf eine Anfrage des Hausarztes Mathias Coordt.

Mit vielen Ärzten musste die KV nach seinen Angaben Kontakt aufnehmen, um die Abrechnung zu klären. "Aber wir haben noch keine systematische Auswertung", sagte Kraffel. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[31.03.2014, 13:49:45]
Dr. Robert Siebel 
Dieses System kann man nur verlassen!
Welche Reform der Reform der Reform ist denn hier wohl gemeint? zum Beitrag »
[29.03.2014, 18:57:57]
Carl Scherer 
Auf den Müll damit !
Dieser obskure EBM hat sich selbst erledigt.Niemand weiss ihn auch nur ansatzweise anzuwenden. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bundestag will zweite Runde für TSVG

Die erste Anhörungsrunde zum Termineservicegesetz verlief erwartungsgemäß kontrovers. Der Gesundheitsausschuss hat für den 13. Februar eine weitere Anhörung angesetzt. mehr »

Paul Ehrlich-Preis für Forschung zu Proteinfaltung

Für ihre Forschung zu Chaperonen erhalten Franz-Ulrich Hartl und Arthur L. Horwich den Paul Ehrlich-Preis 2019. Ihre Erkenntnisse könnten für neue Therapien bei neurodegenerativen Erkrankungen eingesetzt werden. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »