Ärzte Zeitung, 24.06.2014

Grüne

PEPP muss mehr als ein "Sparmodell" sein

BERLIN. Die Grünen haben ihre Kritik am geplanten Engeltsystem in der Psychiatrie (PEPP) bekräftigt. Der PEPP-Katalog sei ein "Sparmodell" und ermögliche nicht, die Versorgungsstrukturen weiterzuentwickeln, hieß es anlässlich einer Sitzung des Bundestags-Petitionsausschusses am Montag.

Die Petentin der "Pandora Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener" warnte in der Sitzung, das PEPP-System drohe in der vorliegenden Form schwer kranke Patienten zu benachteiligen.

Die Grünen sprachen sich dafür aus, die gemeindenahe Versorgung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung flexibler zu gestalten, stationäre Aufenthalte zu ersetzen und mehr ambulante Krisenintervention vorzusehen. (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wer viel Wasser trinkt, beugt Harnwegsinfekten vor

Den Ratschlag, viel zu trinken, sollten sich Frauen nicht nur während eines Harnwegsinfektes zu Herzen nehmen. Auch wer danach reichlich Wasser trinkt, profitiert davon. mehr »

In der Praxis oft auch knifflige AU-Fälle

Die Regeln, wie und wann ein Arzt einen Patienten krankschreiben darf, sind in der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie festgehalten. In der Praxis gibt es jedoch viele knifflige Fälle. mehr »

Handlungsbedarf bei Chronikerpauschale!

Die Chronikerzuschläge für Hausärzte bleiben eine der dringendsten Hausaufgaben für die Selbstverwaltung. Es wird Zeit, die alten bürokratischen Zöpfe abzuschneiden, meint unser Abrechnungsexperte. mehr »