Ärzte Zeitung, 21.11.2014

Tauchtauglichkeitsuntersuchung

Zusätzlicher Service durch Kooperation

Hausärzte, die Tauchtauglichkeitsuntersuchungen als Selbstzahlerleistungen anbieten, werden in der Regel die üblichen Untersuchungen wie EKG und Lungenfunktionsanalyse im Repertoire haben. Dabei werden aber spezielle HNO-ärztliche Fragen oft nicht ausreichend berücksichtigt.

Dennoch spielen Probleme in diesem Bereich unter Umständen eine fatale Rolle bei Tauchunfällen, zum Beispiel Defekte an den Trommelfellen. Um den Patienten einen vollständigen Service anbieten zu können, kann es sinnvoll sein, eine Kooperation mit einem HNO-Arzt einzugehen, in einer Teilgemeinschaftspraxis oder auch in einer eher lockeren Zusammenarbeit.

Wichtig ist, dass das Honorar nach der erbrachten Leistung verteilt wird. Für den Patienten bringt die Kooperation besseren Service, besonders dann, wenn die Termine gut miteinander koordiniert werden. (hpa/ger)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »