Ärzte Zeitung App, 11.12.2014

Bayern

Bereits 2008 Hinweise in Laboraffäre?

MÜNCHEN. Im Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtages zur Affäre um das Augsburger Labor Schottdorf ist jetzt offenbar das Landesamt für Finanzen, das für die Beihilfe bayerischer Beamten zuständig ist, in die Kritik geraten.

Demnach soll die Behörde bereits vor sechs Jahren vom Landeskriminalamt (LKA) Hinweise auf falsch abrechnende Ärzte bekommen haben.

Es bestehe der "dringende Verdacht", dass "mehrere tausend Ärzte" jährlich "in einer zweistelligen Millionenhöhe betrügerisch gegenüber ihren Privatpatienten abrechnen", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" aus einem LKA-Schreiben vom August 2008, das an neun verschiedene Dienststellen verschickt worden sei. Das Landesamt für Finanzen habe jedoch nichts unternommen. (sto)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Schmerzloses Impfen per Pflaster

Forscher arbeiten an Impfpflastern, mit denen sich Vakzinen schmerzfrei applizieren lassen, ganz ohne Nadel. Die Pflaster haben viele Vorteile und könnten für höhere Impfraten sorgen. mehr »

Ärzte sehr enttäuscht über Brexit-Votum

Das britische Parlament hat das von Premierministerin May ausgehandelte Brexit-Abkommen mit der EU abgeschmettert. Ärzte und Pharmabranche zeigen sich enttäuscht – und fordern endlich Klarheit. mehr »

Hier tummeln sich die meisten Hausärzte

Die Arztdichte in einer Region ist relevant für die Entscheidung, wo Allgemeinmediziner sich niederlassen – gerade für junge Ärzte. Unsere Karte des Monats zeigt, wo die Konkurrenz zwischen Hausärzten am größten ist. mehr »