Ärzte Zeitung, 27.03.2015

KKH

Luftrezepte & Co schädigen in Millionenhöhe

HANNOVER. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse hat im vergangenen Jahr einen Gesamtschaden von 1,1 Millionen Euro durch Abrechnungsbetrug festgestellt.

Das neunköpfige Ermittlerteam der Kasse griff laut KKH bundesweit 343 neue Betrugsfälle auf und erstattete in 51 Fällen Strafanzeige.

Die höchste Schadenssumme habe die KKH im Bereich der Apotheken mit knapp 378.000 Euro verzeichnet - unter anderem durch Luftrezepte, die mit der Kasse abgerechnet wurden, ohne tatsächlich einem Patienten Medikamente auszuhändigen.

309.000 Euro betrug die Schadenssumme im Bereich der orthopädischen Hilfsmittel und Sanitätshäuser. Auf Platz drei folge der Klinikbereich mit 163.000 Euro. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »