Ärzte Zeitung online, 05.07.2017
 

Privatmedizin

Neustart nach der Bundestagswahl?

Wie sieht die Zukunft für Ärzte und Privatpatienten nach der anstehenden Bundestagswahl aus? Der "Tag der Privatmedizin" soll Orientierung verschaffen.

FRANKFURT/MAIN. Wer privatmedizinische Leistungen anbietet, sollte diese seriös und modern präsentieren, um damit langfristig Erfolg zu haben. Ein Plakat in der Praxis erreicht nur eine begrenzte Anzahl von Praxisbesuchern. Immer mehr Ärzte setzen daher unter anderem auf das Internet, um sich ihren Patienten zu präsentieren. Doch welche Online-Angebote sind wirklich sinnvoll und alltagstauglich? Ist ein Facebook-Profil eine Last oder Chance für die Praxis? Sind Online-Konsultationen ein sinnvolles Angebot für Privatpatienten? Wie lassen sich Arztbewertungsportale optimal nutzen? Antwort auf diese und viele andere Fragen sollen Mediziner auf dem vierten "Tag der Privatmedizin" am 14. Oktober in Frankfurt am Main bekommen.

Politischer Schwerpunkt des Tags der Privatmedizin "zwischen Praxis, Medizin und Politik" ist die Privatmedizin nach der Bundestagswahl. Hierzu wird es unter anderem eine Podiumsdiskussion geben.

Auf der Veranstaltung sind aber auch verschiedene Workshops für die Teilnehmer geplant. Thematisch richtet sich das Programm nicht nur an alte Hasen: Der Workshop "Erfolgreicher Einstieg oder Umstieg in die Privatpraxis" soll auch Wissen für Ärzte vermitteln, die darüber nachdenken, sich verstärkt auf die Privatmedizin zu konzentrieren. Ausrichter ist der Privatärztliche Bundesverband (PBV). Sponsoren sind die Privatärztliche VerrechnungsStelle (PVS) Südwest, die apoBank und die Stiftung Privatmedizin. Auch in diesem Jahr ist die "Ärzte Zeitung" als Medienpartner mit dabei.

Ein weiterer Schwerpunkt auf der Veranstaltung ist die Privatliquidation. Abrechnungsexpertin Dr. Ina Mofidi von der PVS Südwest wird anhand von Beispielen zeigen, wie Ärzte die Wirtschaftlichkeit ihrer Praxis durch korrekte und vollständige Abrechnung entscheidend beeinflussen können. Neben dem praktischen Wissen, soll den Besuchern aber auch ein Ausblick in die Zukunft der Privatmedizin geboten werden. Diese hängt maßgeblich von der Entwicklung der Gebührenordnung ab. "Namhafte GOÄ-Experten informieren über anstehende Veränderungen und Konsequenzen", ist im Programm des Veranstalters zu lesen.

Weitere Highlights sind erfolgreiche Konzepte der Check-up-Medizin, eine Fortbildung zum Tätigkeitsschwerpunkt Tabakentwöhnung mit Dr. Wolfgang Grebe sowie ein Innovationsforum mit ausgewählten Ausstellern, die neue Leistungen der Privatmedizin vorstellen.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist unter www.tag-der-privatmedizin.de/tickets möglich. PBV-Mitglieder nehmen kostenlos teil. Nicht-Mitglieder zahlen 165 Euro. (mh/ger)

Tag der Privatmedizin

- Datum: 14. Oktober 2017

- Veranstaltungsort: Campus Westend Goethe-Universität, Frankfurt am Main

- Ausrichter: Privatärztlicher Bundesverband

- Teilnahmekosten: 165 Euro, PBV-Mitglieder kostenlos, Begleitpersonen aus der Praxis zahlen vergünstigt 85 Euro

Informationen und Anmeldung:

www.tag-der-privatmedizin.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »