Ärzte Zeitung, 16.08.2017
 

Transsexualität: Epilation ab viertem Quartal im EBM

BERLIN. Gynäkologen, Hautärzte und Chirurgen können zum 1. Oktober die Epilation mittels Lasertechnik im Rahmen geschlechtsangleichender Maßnahmen bei Mann-zu-Frau-Transsexualität nach EBM abrechnen. Im EBM-Abschnitt 2.3 (Kleinchirurgische Eingriffe, Allgemeine therapeutische Leistungen) entstehen dafür vier neue Gebührenordnungspositionen (GOP 02325-28), teilt die KBV mit.

Vertragsärzte können sie für die Epilation im Gesicht und/oder am Hals sowie an einer Hand und/oder beiden Händen berechnen. Voraussetzung: Das Vorliegen einer Begutachtung, aus der die Indikation zur Durchführung geschlechtsangleichender Maßnahmen bei Transsexualismus hervorgeht. (eb)

Topics
Schlagworte
Abrechnung / Ärztliche Vergütung (8174)
Organisationen
KBV (6755)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »