Ärzte Zeitung online, 08.11.2017
 

Herbstumfrage der Ärzte Zeitung

Arzthonorar 2018 – Anreiz für Investitionen?

Die Beschlüsse zum ärztlichen Honorar 2018 sind von den Verbänden heiß diskutiert worden. Jetzt wollen wir wissen, wie Sie ihre Honoraraussichten für das kommende Jahr einschätzen. Machen Sie mit bei unserer Herbstumfrage!

Von Hauke Gerlof

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Dieser Fragebogen liegt heute der „Ärzte Zeitung“ bei. Machen Sie mit und gewinnen Sie! © wrangler / stock.adobe.com

FRANKFURT/MAIN. Stabilität oder Stagnation? Die im September vom Erweiterten Bewertungsausschuss gefällten Entscheidungen zum kassenärztlichen Honorar 2018 haben innerärztlich teilweise heftige Diskussionen ausgelöst.

Wie schätzen Sie die Beschlüsse vom September im Hinblick auf Ihre Praxis ein: Ergeben sich daraus eher Belastungen oder auch Chancen für eine strategische Weiterentwicklung? Beabsichtigen Sie, sich stärker extrabudgetären Leistungen zuzuwenden? In einer gemeinsamen Aktion wollen die Fachverlagsgruppe Springer Medizin, zu der auch die "Ärzte Zeitung" gehört, und die Deutsche Bank über die Herbstumfrage 2017 herausfinden, wie Ärzte die Aussichten für das Honorar 2018 bewerten.

Was genau ist beschlossen worden? Der Orientierungswert für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen steigt kommendes Jahr bundesweit von 10,53 Cent auf 10,6543 Cent. Der Honorarzuwachs für die rund 165.000 Vertragsärzte und -psychotherapeuten beläuft sich nach Angaben der KBV auf insgesamt rund 525 Millionen Euro.

Zusätzlich rechnen zumindest die Krankenkassen mit Ausgabensteigerungen beim extrabudgetär gezahlten Honorar in Höhe von mehreren 100 Millionen Euro. Dabei handelt es sich beispielsweise um Leistungen in DMP, um Vorsorge, Impfungen und viele in den vergangenen Jahren neu geschaffene Leistungen.

Nicht zuletzt sind die Honorare aus der UV-GOÄ bereits zum Oktober dieses Jahres um acht Prozent erhöht worden.

Arzt-Investitionsbarometer

Herbstumfrage 2017

» Initiatoren: Deutsche Bank und Springer Medizin/Ärzte Zeitung

» Gewinne: Ein iPad Pro und fünf Bücher aus dem Verlag Springer Medizin "Arztpraxis – erfolgreiche Übernahme"

» Einsendeschluss: 26. 11. 2017

» Fragebogen im Internet: www.aerztezeitung.de/herbstumfrage17

Darüber hinaus ist die Herbstumfrage 2017 von Springer Medizin und Deutsche Bank auch wieder als Investitionsbarometer in deutschen Arztpraxen gedacht. Die Umfrage ermittelt nun zum sechsten Mal die Investitionsbereitschaft selbständiger Ärzte. Zudem wird über die Umfrage erhoben, in welche Bereiche Sie zu investieren beabsichtigen und welche Ziele Sie damit verfolgen.

Ziel ist es, über die halbjährlich wiederholte Umfrage ein Stimmungsbild unter Ärzten zu ermitteln und über einen längeren Zeitraum zu verfolgen. Machen Sie mit! Nehmen Sie sich drei Minuten Zeit und beantworten Sie die Fragen im Internet oder faxen Sie uns den Fragebogen, der heute der "Ärzte Zeitung" beiliegt, zurück.

Unter allen Teilnehmern werden ein iPad Pro und fünf Springer-Bücher zum Thema erfolgreiche Praxisübernahme verlost. Einsendeschluss ist der 26. November.

[09.11.2017, 21:57:14]
Dipl.-Med Peter Sturm 
Ein Prozent Umsatzsteigerung ist eine Beleidigung
Ein Prozent Steigerung läßt sich keine Gewerkschaft bieten, und wir sollen damit zufrieden sein. Das ist kein Anreiz für Investitionen, sondern eine Beleidigung. Jeder weiß, daß das von den steigenden Betriebsausgaben mehr als aufgefressen wird. Hinzu kommt, daß ohnehin etwa 10% unserer Leistungen nicht vergütet werden und nur wenige Fachgruppen die Möglichkeit haben, extrabudgetäre Leistungen wie DMP, Vorsorge u.ä. verstärkt zu generieren.Ich glaube schon lange nicht mehr daran, daß das Geld der Leistung folgt. Investiert wird bei mir nur dort, wo etwa kaputtgegangen ist und unbedingt benötigt wird. zum Beitrag »

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