Ärzte Zeitung online, 19.08.2009

NRW-Gesundheitscampus nimmt Fahrt auf

BOCHUM (akr). Der Aufbau des zentralen Gesundheitscampus in Nordrhein-Westfalen geht voran. Der Arzt Dr. Andreas Meyer-Falcke hat seine Tätigkeit als Leiter des Strategiezentrums des Projekts aufgenommen.

Die Landesregierung will nach dem Vorbild des US-amerikanischen "National Institute of Health" an einem Ort die derzeit noch im Land verstreut liegenden Einrichtungen für Gesundheit bündeln, darunter das Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen und das Institut für Gesundheit und Arbeit. Außerdem soll hier die neue Fachhochschule für nicht-ärztliche Gesundheitsberufe wie Hebammen und Logopäden entstehen. Viele Regionen waren an dem Projekt interessiert. Erst im Mai hatte die Landesregierung entschieden, dass Bochum Standort des Gesundheitscampus wird (wir berichteten).

Das Strategiezentrum ist unter anderem zuständig für die Entwicklung des Campus und von Leitprojekten, für Vorsorgungsforschung und für internationale Kontakte. "Der Gesundheitscampus wird aller Welt zeigen: Wir sind in der Breite Spitze und in der Spitze exzellent", sagte Meyer-Falcke. Bislang war er Unterabteilungsleiter im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration. Er startete seine Karriere 1986 in Düsseldorf als staatlicher Gewerbearzt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »