Ärzte Zeitung online, 26.03.2010

Die Pläne der Banken zur Automatengebühr

BERLIN (dpa). Sparkassen, Volksbanken und private Banken haben sich auf Eckpunkte verständigt, damit das Abheben an Geldautomaten anderer Geldinstitute günstiger wird.

Auch wenn die Institute noch intern darüber beraten - das ist bisher geplant:

Gebühren: Derzeit kostet es nach einer Umfrage der Stiftung Warentest bis zu 10 Euro, wenn man Geld nicht beim Automaten seiner Hausbank oder bei einem Verbund (zum Beispiel die "Cash Group") abhebt. Im Rahmen einer freiwilligen Verpflichtung streben die Kreditinstitute nun eine auf 18 Monate befristete Obergrenze von fünf Euro an. Danach soll sich der Preis am Markt bilden.

Falls sich die Banken auf fünf Euro Höchstbetrag einigen, ist dennoch nicht ausgeschlossen, dass einzelne Institute mehr nehmen. In den Eckpunkten heißt es, die Freiheit der Vertragsgestaltung zwischen der Bank und dem Karteninhaber werde nicht eingeschränkt. Bisher werden die Kosten intern abgerechnet, dies soll entfallen.

Anzeige: Bei jedem Abheben soll ein Kunde künftig am Bildschirm sehen, wie hoch die Gebühr ist. Wem der Betrag zu hoch ist, soll sich dann auch noch anders entscheiden und den Vorgang abbrechen können.

Automatennetz: Die jetzigen Verbünde von Geldautomaten soll es weiter geben.

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