Ärzte Zeitung online, 05.08.2010

Tödliche SMS: Mitteilungsbedürfnis wird Piloten zum Verhängnis

WELLINGTON (dpa). SMS tippen am Steuer ist gefährlich - auch und gerade für Piloten. Ein Neuseeländer bezahlte sein Mitteilungsbedürfnis vom Steuer eines Hubschraubers aus mit dem Leben. Das ergab ein am Donnerstag veröffentlichter Untersuchungsbericht zu dem Absturz Ende 2008.

Der Mann habe eine SMS an einen Kumpel getippt, der auf dem Wanaka-See auf der Südinsel mit einem Frachtschiff unterwegs war. Auf diese Weise abgelenkt, habe er offensichtlich nicht schnell genug auf plötzliche Turbulenzen reagieren können, berichtete die Unfall-Untersuchungskommission in Wellington. Der Hubschrauber stürzte in den See - nur wenige Minuten, nachdem der Pilot das Schiff seines Freundes überflogen hatte.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »