Ärzte Zeitung, 02.11.2011

Deutsche Firmen zahlen selten Schmiergeld

BERLIN/LONDON (dpa). Deutsche Unternehmen stehen im weltweiten Vergleich nur unter geringem Korruptionsverdacht.

Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Studie von Transparency International (TI) gilt es als relativ unwahrscheinlich, dass deutsche Firmen Schmiergelder bezahlen.

Bei der Befragung von 3000 Managern belegten Unternehmen aus Deutschland unter 28 erfassten Industrienationen den vierten Platz.

China und Russland sind Schlusslichter

Im sogenannten "Schmiergeldzahler-Index" schnitten nur drei Länder noch besser ab: Bei Unternehmen aus den Niederlanden, der Schweiz und Belgien wird am wenigsten erwartet, dass sie sich durch das "Schmieren" von Behörden oder anderen Firmen geschäftliche Vorteile verschaffen wollen.

China und Russland schnitten mit Abstand am schlechtesten ab. Die Anti-Korruptions-Organisation TI hatte für ihre Studie Manager aus aller Welt danach befragt, wie oft Firmen aus bestimmten Ländern zur Zahlung von Schmiergeldern bereit sind.

Topics
Schlagworte
Praxis & Wirtschaft (67075)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie können sie für eine Impfung gewonnen werden? mehr »

Mama leckt den Schnuller ab – kein Tabu

Botschaft einer neuen US-Studie: Das Ablutschen kann Vorteile fürs Immunsystem der Kinder haben. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »