Ärzte Zeitung, 12.09.2012

RWI

Niedrigere Wachstumsprognose für Deutschland

ESSEN (dpa). Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hat seine Wachstumsprognosen für Deutschland reduziert.

Im laufenden Jahr erwarten die Forscher einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 0,8 Prozent, wie das RWI am Mittwoch mitteilte. Das sind 0,3 Punkte weniger als noch im Juni.

Für 2013 wurde die Prognose noch deutlicher gesenkt: Anstatt 2,0 Prozent Wachstum erwartet das RWI nun nur noch 1,0 Prozent.

Grund für die Senkung sei vor allem die Verschlechterung des außenwirtschaftlichen Umfeldes durch die Staatsschuldenkrise. Dadurch habe sich die Konjunktur in den Sommermonaten deutlich eingetrübt, so das Institut.

Topics
Schlagworte
Praxis & Wirtschaft (61904)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »