Ärzte Zeitung online, 23.02.2017

Hessen

Großbrand zerstört zwei Praxen

GELNHAUSEN. Bei einem Großbrand im hessischen Gelnhausen sind am Dienstagabend unter anderem eine Zahnarzt- und eine Physiotherapiepraxis zerstört worden. Etwa 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr, drei Polizeistreifen und zwei Rettungswagen waren im Einsatz. Der Gesamtschaden soll mehrere 100.000 Euro betragen.

Die Praxis von Kieferorthopädin Dr. Claudia Damm sei komplett abgebrannt, erklärten Praxismitarbeiter gegenüber der "Ärzte Zeitung". Genaueres wollten die Mitarbeiter aber nicht sagen, sie müssten sich erst einmal zurechtfinden. Die Ansage des Anrufbeantworters von Physiotherapeut Christian Heckl meldet ebenfalls eine vollständige Zerstörung. In dem Bürogebäude in der Bahnhofstraße 17 war am Dienstagabend im Dachstuhl ein Feuer ausgebrochen. Wie Rudi Neu, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Südosthessen auf Anfrage sagte, waren in der Physiotherapiepraxis im Erdgeschoss zu der Zeit noch einige Personen. Sie meldeten den Brand um 19.40 Uhr. Verletzte gab es nicht. Es war der größte Brand in Gelnhausen seit 10 Jahren. Die Kripo schaltete sich sofort ein, um die Ursache zu ermitteln. (cmb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »