Ärzte Zeitung online, 24.02.2017

Gröhe

In Krisen "Fake News" mit Fakten kontern!

BRÜSSEL. Die gegenwärtig viel diskutierten "Fake News" – absichtlich platzierte Nachrichten mit falschem Inhalt – haben am Freitag in Brüssel auch die Gesundheitsminister der "Global Health Security Initiative" (GHSI) beschäftigt. In der GHSI sind neben den G7-Staaten die EU-Kommission, Mexiko und die WHO vertreten.

Ziel der GHSI ist es, durch partnerschaftliches Zusammenwirken und abgestimmtes internationales Handeln die Vorbereitung der Gesundheitsbehörden auf die Gefahren des internationalen Terrorismus mit biologischen, chemischen oder radio-nuklearen Mitteln zu verbessern.

"Die Terroranschläge in der jüngeren Vergangenheit haben erneut verdeutlicht, wie wichtig funktionierende Rettungsketten und eine enge Zusammenarbeit von Gesundheits- und Sicherheitsbehörden für die Krisenbewältigung sind", so Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Deshalb sei es erforderlich, dass sich Gesundheits- und Sicherheitsbehörden bereits im Vorfeld über notwendige Maßnahmen abstimmten.

"Dazu gehört auch, die Bevölkerung mit gesicherten Fakten zu informieren, um der Verbreitung von ‚Fake News‘ etwas entgegenzusetzen", so Gröhe weiter. "Bedrohungen durch Krankheiten kennen keine Grenzen", hob EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis ergänzend hervor. (maw)

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