Ärzte Zeitung online, 17.04.2018

Behandlungsfehler

Über 500 Verdachtsfälle bei Hessen-TK

FRANKFURT/MAIN. Im vergangenen Jahr haben 528 Patienten aus Hessen der Techniker Krankenkasse (TK) einen Verdacht auf einen Behandlungsfehler gemeldet. Das ist ein Anstieg um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr (437 Fälle).

Dies wäre für die TK in Hessen ein neuer Rekord. Die meisten Verdachtsfälle betreffen den chirurgischen Bereich (145 Fälle), Zahnmediziner (99), Allgemeinmediziner (46) und Kardiologen (27).

Die Ursachen für den Anstieg liegen aus Sicht der Kasse nicht darin, dass sich die ärztliche Versorgung verschlechtert hat: "In der modernen, komplexen und leistungsfähigen Medizin besteht das Risiko immer neuer Fehlerquellen.

Hinzu kommt, dass Patienten heute informierter und deutlich kritischer sind", so die TK. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

TK-Versicherte erhalten E-Akte

Die Techniker Krankenkasse hat mit TK-Safe ihre bundesweite elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Klinikpatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten aber Kopfzerbrechen. mehr »