Ärzte Zeitung online, 10.10.2013

NRW

Schule stellt Gesundheit in den Fokus

In Nordrhein-Westfalen wollen 15 Berufskollegs jungen Menschen die Arbeit im Gesundheitsbereich schmackhaft machen.

KÖLN. In Nordrhein-Westfalen wollen 15 Berufskollegs jungen Menschen die Arbeit im Gesundheitsbereich schmackhaft machen. Im Rahmen eines Schulversuchs haben die Kollegs einen neuen Bildungsgang auf den Weg gebracht: das Berufliche Gymnasium für Gesundheit.

In drei Jahren erwerben Schüler und Schülerinnen auf dem Beruflichen Gymnasium für Gesundheit neben dem Abitur spezifisches Fachwissen und erhalten Einblicke in verschiedene Gesundheitsberufe. Alle Absolventen müsse die Leistungskurse Gesundheit und Biologie sowie den Grundkurs Biochemie belegen.

Zu den berufsbezogenen Fächern gehört auch Psychologie. Der theoretische Unterricht wird ergänzt durch Hospitationen in medizinischen, wissenschaftlichen oder öffentlichen Einrichtungen.

Damit wird ein gutes Fundament für eine Ausbildung in einem Pflege- oder Gesundheitsberuf gelegt, hofft die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne).

"Ziel ist es, möglichst viele junge Menschen zu motivieren, sich nach dem Schulabschluss für eine Ausbildung in der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege oder beispielsweise in der Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie oder als Hebamme zu entscheiden."

Darüber hinaus bereiten die Beruflichen Gymnasien für Gesundheit nach eigenen Angaben auch auf ein Studium im medizinischen, pharmakologischen, gesundheitsökonomischen oder psychologischen Bereich vor. (iss)

Topics
Schlagworte
Assistenzberufe (940)
Personen
Barbara Steffens (389)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Obwohl er querschnittsgelähmt ist, konnte ein Mann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »