Ärzte Zeitung, 17.03.2016

Statistik

Frauen verdienen immer noch weniger als Männer

WIESBADEN. Im vergangenen Jahr fiel der unbereinigte Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern um einen Prozentpunkt geringer aus als in den Vorjahren.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Equal Pay Day am 19. März anhand fortgeschriebener Ergebnisse mitteilt, verdienten Frauen mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 16,20 Euro 21 Prozent weniger als Männer (20,59 Euro).

Einer der Gründe für den im Vorjahresvergleich geringeren Gender Pay Gap könnte der 2015 eingeführte gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro je Stunde sein, so die Statistiker.

Die vorliegenden Daten der vierteljährlichen Verdiensterhebung erlaubten keine exakte Quantifizierung der Wirkung. (maw)

Topics
Schlagworte
Assistenzberufe (707)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »