Ärzte Zeitung, 11.10.2016
 

ABDA

Ruf nach Solidarität mit kleinen Apotheken

MÜNCHEN. Die Stimmungslage bei Apothekern war schon schlechter: 72 Prozent erwarten laut einer repräsentativen Befragung unter 500 Offizinbetreibern für die kommenden zwei bis drei Jahre "eine unveränderte oder etwas bessere wirtschaftliche Situation für ihren Betrieb", meldet der Branchenverband ABDA anlässlich des am Mittwoch in München beginnenden Deutschen Apothekertages.

Pessimismus grassiert erwartungsgemäß vor allem unter umsatzschwache Apotheken. "Sie planen seltener Investitionen, häufiger Entlassungen und haben eher Nachwuchssorgen", heißt es.

Auch für Apotheken mit weniger als einer Million Euro Jahresumsatz müssten die "wirtschafts- und gesundheitspolitischen Anreize" verbessert werden, fordert Apothekerfunktionär Fritz Becker. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »