Ärzte Zeitung online, 03.05.2017

Geburtshilfe

Fast 11.000 Hebammen in deutschen Kliniken

Wiesbaden. Trotz oft schwieriger Arbeitszeiten ist die Zahl der Hebammen in Deutschland im Jahr 2015 leicht gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mit. Insgesamt arbeiteten in den Krankenhäusern in Deutschland 10.919 Hebammen und Entbindungshelfer.

Die Mehrzahl von ihnen arbeiteten in fester Anstellung, dazu kamen 1838 Belegkräfte. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Anstieg um 1,4 Prozent, der aber ausschließlich auf die Festangestellten zurückzuführen war. Ihre Zahl stieg um 2,4 Prozent, während die Zahl der Belegkräfte um 3,4 Prozent zurückging. Männer sind in dem Berufsfeld weiterhin Exoten: So gab es in den Kliniken lediglich vier Entbindungshelfer.

Am 5. Mai ist der Internationale Hebammentag. Zahlen für das Jahr 2016 lagen noch nicht vor. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Anti-Alzheimer-Wirkstoff beschleunigt kognitiven Abbau

Beta-Sekretase-Hemmer stoppen die Entwicklung einer Demenz nicht – ganz im Gegenteil: Die Medikamente scheinen die kognitive Leistung sogar zu verschlechtern. mehr »

Kinderärzte für Impfpflicht bei Ärzten und Assistenzberufen

Eine Impfpflicht nur für Kinder? Das geht den Pädiatern nicht weit genug. Dem Deutschen Ethikrat aber stößt die Art der Debatte sauer auf. mehr »

Kammerpräsidentin fordert Masernimpfung für Ärzte

"Ohne Wenn und Aber": Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. Martina Wenker, hat sich für eine "generelle Impfpflicht gegen Masern" ausgesprochen. mehr »