Ärzte Zeitung online, 15.05.2017
 

Apotheken

Tiefstand früher erreicht als erwartet

BERLIN. Der Apothekenschwund in Deutschland vollzieht sich schneller als von der ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände prognostiziert. Rechnete die Apothekerlobby noch zu Beginn des Jahres damit, dass es Ende 2018 nur noch 19942 stationäre Offizine in Deutschland geben wird, so meldet sie just diesen Stand bereits zum Ende des ersten Quartals 2017.

Damit "erreicht die Arzneimittelversorgung in Deutschland einen neuen Tiefpunkt", so die ABDA. Im ersten Quartal hätten 32 Apothekenneueröffnungen 113 -schließungen gegenübergestanden. Der Trend zur Filialbildung habe sich mit einem Zuwachs um 47 Filialen fortgesetzt, berichtet der Apothekerdachverband. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »