Ärzte Zeitung, 26.05.2017
 

Bayern

Klinik lässt sich nicht sprengen

MARKTOBERDORF. Im bayerischen Marktoberdorf ist am Mittwoch auch die zweite Sprengung des alten Krankenhauses misslungen. Nachdem bei einem ersten Versuch vor rund zwei Wochen nur ein Teil der früheren Klinik im Ostallgäu in sich zusammengefallen war, brach nun bei der Nachsprengung ebenfalls nicht das komplette restliche Gebäude zusammen.

Wie der Sprengmeister erklärte, lag dies daran, dass er wegen der Instabilität der Ruine keine Sprenglöcher bohren konnte. Die nur von außen angebrachte Sprengladung entfaltete daraufhin nicht genügend Explosionskraft, um das Bauwerk ganz zu zerstören. Er konnte nicht mehr Sprengstoff verwenden, um keine anderen Gebäude in der Umgebung zu gefährden. Bei dem verbliebenen Kliniktrakt soll nun eine Abrissbirne den Rest erledigen. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »