Ärzte Zeitung online, 25.01.2018

Westfalen-Lippe

Ausländische Apotheker sprachlich top

KÖLN. Apotheker aus dem Ausland sind bei den Fachsprachenprüfungen der Apothekerkammer Westfalen-Lippe (AKWL) erfolgreich. Nach Angaben der AKWL sind bei den seit August 2016 durchgeführten 100 Prüfungen lediglich 17 Kandidaten durchgefallen.

Die AKWL führt das gute Abschneiden der Prüflinge vor allem darauf zurück, dass sie vor den Prüfungen in westfälisch-lippischen Apotheken hospitierten und sich dabei mit der apothekerlichen Fachsprache vertraut machen konnten. Der Nachweis der für die Berufsausübung erforderlichen Sprachkenntnisse ist Voraussetzung zur Erteilung der Approbation an Apotheker aus dem Ausland, die hierzulande in ihrem Beruf tätig werden wollen.

In Westfalen-Lippe hat sich inzwischen eine ganze Reihe dafür entschieden. "Gerade angesichts des enormen Apothekermangels ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung", sagt AKWL-Hauptgeschäftsführer Dr. Andreas Walter. Bei der AKWL legen pro Monat im Schnitt sechs Apotheker eine Fachsprachenprüfung ab. Von den bislang 100 Prüflingen stammten 84 Prozent aus Nicht-EU-Ländern, davon die meisten aus Syrien. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie können sie für eine Impfung gewonnen werden? mehr »

Mama leckt den Schnuller ab – kein Tabu

Botschaft einer neuen US-Studie: Das Ablutschen kann Vorteile fürs Immunsystem der Kinder haben. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »