Ärzte Zeitung online, 11.07.2018

Verdienst

2425 Euro brutto monatlich für Angehörige der Pflegebranche

KARLSRUHE. In der Pflegebranche verdient eine Vollzeitkraft im Schnitt 2425 Euro brutto monatlich, eine Teilzeitkraft 1808 Euro. Das geht aus der nicht repräsentativen Umfrage "Wie viel verdient die Pflegebranche" des Anbieters pflegejobs.de hervor, dem 2042 Angehörige der Pflegebranche anonym Auskunft zu ihren Bruttogehältern gaben.

Spitzenverdiener ist demnach die Heimleitung mit 5600 Euro vor der Pflegedienstleitung (3080 Euro), der Wohnbereichsleitung (2800 Euro) sowie den Krankenpflegern (2730 Euro). Die beiden untersten Einkommensstufen teilen sich Pflegefachkräfte mit 2400 Euro und Pflegehilfskräfte (1780 Euro). (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[11.07.2018, 14:06:12]
Kurt-Michael Walter 
Verdienst- und Gehaltsabfragen: Vorsicht ist auch immer angesagt, wenn die Daten in Form von Befragungen erhoben wurden. Zumindest in Deutschland gehört das Gehalt zu den absoluten Tabu-Themen.

Es sind deswegen sind nur wenige Befragte überhaupt bereit, sich zu diesem Thema zu äußern und geben dann auch schon einmal aus falscher Scham zu hohe oder zu niedrige Werte an.

Wesentlich zuverlässiger ist dagegen ein Gehaltsindex, der auf statistischen Daten, zum Beispiel von Berufsverbänden oder Krankenkassen, basiert.

Sind auf der Web_Site des Datenanbieters keine Angaben zu dem Thema erhältlich, sollte man den Gehaltsindex/-vergleich grundsätzlich skeptisch sehen und die repräsentative Grundlagen erst gründlich überprüfen bevor man die Daten ungeprüft übernimmt!  zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Kokain auf Brust und Herz schlägt

Down nach dem High: Ein junger Mann kommt mit Brustschmerzen in die Notaufnahme, er hat am Tag zuvor Kokain konsumiert. Die Diagnostik ergibt einen überraschenden Befund. mehr »

Fehlerquelle Entlassbriefe

Unbekannte Abkürzungen und Therapieempfehlungen, die nicht zum Befund passen: Eine Umfrage unter Hausärzten deckt Verbesserungspotenzial in Entlassbriefen auf. mehr »

Paracetamol bei Senioren wohl ganz sicher

Paracetamol ist "ein sicheres Schmerzmittel erster Wahl" bei älteren Patienten, so französische Forscher in der lange währenden Diskussion um das Schmerzmittel. Ausnahme: Senioren mit Diabetes. mehr »