Ärzte Zeitung online, 17.07.2013

Studium

70.000 Bewerbungen für Medizin-Fächer

Die Beliebtheit von Medizin-Studiengängen ist weiterhin ungebrochen: Die Studienstiftung zählt 2000 Bewerbungen mehr als im Vorjahr.

DORTMUND. Für das kommende Wintersemester gibt es rund 70.000 Bewerbungen für einen Studienplatz in den Fächern Medizin und Pharmazie. Das seien etwa 2000 mehr als vor einem Jahr, teilte die Stiftung für Hochschulzulassung, die ehemalige ZVS, am Dienstag in Dortmund mit. Bei der Stiftung müssen Anträge für die Numerus-clausus-Fächer Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie gestellt werden. Im vergangenen Wintersemester wurden für diese Studiengänge 13.458 Plätze angeboten. Die Zahl der Studienplätze werde zum kommenden Wintersemester etwas höher ausfallen, sagte ein Sprecher.

20 Prozent der Plätze werden nach dem Abiturdurchschnitt an die jetzigen Schulabgänger vergeben. Um direkt angenommen zu werden, müsse man einen Schnitt im guten Einser-Bereich vorweisen, hieß es. Weitere 20 Prozent werden nach Wartezeit vergeben. Die Hochschulen suchen dann unter den übriggebliebenen Bewerbern selbst die weiteren Kandidaten aus.

Im neuen Online-Verfahren für Studiengänge mit örtlicher Zulassungsbeschränkung hat die Stiftung 163.000 Anträge entgegengenommen. An dem Verfahren nehmen inzwischen 47 von 170 möglichen Hochschulen mit 176 Studienfächern teil. Ziel ist eine Vereinfachung der Platzvergabe. Dieses Verfahren war im vergangenen Jahr mit 47 Hochschulen gestartet. Stark nachgefragt in diesem Verfahren ist der Studiengang Psychologie. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alzheimer-Anzeichen schon 25 Jahre vor Ausbruch

Die Alzheimer-Demenz kündigt sich in einigen Formen offenbar lange vor Krankheitsbeginn an. Das bringt Zeit, um die Erkrankung zu verhindern - womöglich sogar zwei Jahrzehnte. mehr »

Konzept der E-Patientenakte steht

Die elektronische Patientenakte nimmt konkrete Formen an. Ärzte, Zahnärzte, Krankenkassen und gematik haben sich auf ein Vorgehen zur Gestaltung der ePA geeinigt. Die Industrie bleibt vorerst außen vor. mehr »

Placebo ist nicht gleich Placebo

Ein Scheinmedikament zu verordnen, gilt manchen Ärzten als anrüchig - andere halten es für legitim. Bei vielen hängt es davon ab, woraus das spezielle Placebo besteht. mehr »