Ärzte Zeitung, 12.12.2014

Thüringen

Geld für Jungärzte

Nachwuchsärzte in Thüringen werden mit 250 Euro im Monat gefördert, wenn sie in eine Landpraxis gehen.

DÜSSELDORF / WEIMAR. Junge Ärzte, die mit der Tätigkeit als Hausarzt auf dem Land liebäugeln, können in Thüringen finanzielle Unterstützung bei der Stiftung zur Förderung der ambulanten Versorgung in Thüringen (savth) beantragen.

Gefördert wird laut savth das allgemeinmedizinische Wahl-Tertial des PJ. Voraussetzung: Die gewählte Praxis müsse in einer Stadt oder Gemeinden mit weniger als 25.000 Einwohnern liegen.

Mit der Förderung würden Fahrtkosten und Kosten für die Unterkunft während des Wahl-Tertials bezuschusst. 250 pro Monat wird laut savth für einen Zeitraum von maximal 16 Wochen gewährt. Für die gesamte Dauer des Wahl-Tertials gebe es maximal 1000 Euro.

Wesentlich am Kapital der Stiftung beteiligt sei seit 2009 die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank). Die Standesbank fördert die savth nach eigenen Angaben aktuell erneut mit 10.000 Euro.

Ziel sei, das frühe "Hineinschnuppern" in die Arbeit als Hausarztes zu fördern. (mh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »

Urologen befeuern Diskussion um Herztoddiagnostik

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert große Reformen bei der Organspende. DGU-Präsident Professor Paolo Fornara erläutert im Interview, welche Neuregelungen seiner Meinung nach dringend nötig sind. mehr »