Ärzte Zeitung, 18.01.2016

Bildung

Medical School vergibt Stipendien für Flüchtlinge

BERLIN. Die MSB Medical School Berlin vergibt zum Wintersemester 2016/17 zwei Stipendien wahlweise für ein Bachelor- oder Masterstudium an Flüchtlinge. Bewerber können laut MSB zwischen einem Fachhochschulstudium oder einem universitärem Studium wählen.

"Mit dem Förderprogramm möchten wir talentierten Flüchtlingen die Chance geben, ihren Bildungsweg fortzusetzen", sagt MSB-Geschäftsführerin Ilona Renken-Olthoff. Die Förderdauer des Stipendiums richte sich nach der Regelstudienzeit des gewählten Studiengangs und betrage drei Jahre für Bachelor-Studierende und zwei Jahre für Master-Studierende.

Die Studiengebühren finanziere die Hochschule. Zur Auswahl stünden alle Studiengänge der MSB, wie zum Beispiel Psychologie (B.Sc.), Medical Controlling and Management (B.Sc.), Soziale Arbeit (B.A.) oder Klinische Psychologie und Psychotherapie (M.Sc.).

Bewerber müssten die Zulassungsvoraussetzungen für einen Vollzeitstudiengang an der MSB Medical School Berlin erfüllen sowie über Kenntnisse der deutschen Sprache auf dem Niveau B2 verfügen. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Praxen und Kliniken melden "Land unter"

Die heftige Grippewelle bringt Arztpraxen und Krankenhäuser an die Kapazitätsgrenzen. Manche Praxen müssen selbst wegen vieler erkrankter Mitarbeiter schließen, Kliniken nehmen teilweise keine Patienten mehr an. mehr »

Niedriggradiges Prostata-Ca - überwachen oder intervenieren?

Ist es beim niedriggradigen Prostata-Ca gerechtfertigt, nicht sofort zu operieren, sondern die Patienten aktiv zu überwachen? Auch beim Deutschen Krebskongress kochten bei dieser Frage die Emotionen hoch. mehr »