Ärzte Zeitung, 01.06.2016

Gendiagnostikgesetz

Refresher-Kurs zur rechtzeitigen Qualifizierung

Zum 30. Juni 2016 endet die Übergangsfrist, mit der Mediziner die theoretische Qualifikation zur ärztlichen genetischen Beratung lediglich durch eine Prüfung nachweisen können.

BERLIN. Ärzte, die die im Zuge des am 1. Februar 2010 in Kraft getretenen Gendiagnostikgesetzes (GenDG) erforderliche Qualifikation zur genetischen Beratung noch nicht erworben haben, können dies am 10. Juni in Berlin von 11:30 Uhr bis 19 Uhr im Rahmen des IQUO Kongresses nachholen - unabhängig von der Fachrichtung. Denn: Seit 1. Februar 2012 dürfen nur noch speziell qualifizierte Ärzte genetische Beratungen im Zusammenhang mit genetischen Untersuchungen anbieten.

Das GenDG räumte eine Übergangsfrist der Fortbildung für beratende Ärzte ein, die nun Ende Juni 2016 abläuft. Danach ist die theoretische Qualifikation über 72 Stunden oder acht Stunden, wenn im Kontext der vorgeburtlichen Risikoabklärung beraten wird, mit nachfolgender Prüfung Pflicht. Eine ärztliche Beratung ohne diese Qualifikation darf dann nicht mehr erfolgen. (maw)

Info und Anmeldung zum Refresher-Kurs unter: http://goo.gl/CLmNJ5

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »