Ärzte Zeitung, 28.07.2016

Weiterbildung

Spezialisierung nur für studierte Psychologen

SCHLESWIG. In einem noch nicht rechtskräftigen Urteil hat das Oberlandesgericht (OLG) Schleswig geurteilt, dass Berufsbezeichnungen wie Kommunikationspsychologe nur Absolventen eines Psychologiestudiums zugänglich sind (Az.: 2 O 146/14). Darauf weist der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hin. Laut BDP bestätigte das OLG das Urteil des Landgerichts Lübeck. Demnach dürfe ein Weiterbildungsanbieter für seine einjährigen Lehrgänge nicht mit den Berufsbezeichnungen Betriebspsychologe, Organisationspsychologe bzw. Kommunikationspsychologe werben, wenn die Weiterbildung nicht auf ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Psychologie durch die Teilnehmer aufbaue. "Wir freuen uns über diese Klarstellung sowohl für die Verbraucher als auch für die gut ausgebildeten Psychologinnen und Psychologen", so BDP-Präsident Professor Michael Krämer. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »