Ärzte Zeitung online, 12.05.2017

Pflege

Programm soll Arbeitslose fit für Job machen

Das österreichische Sozialministerium will 20.000 Langzeitarbeitslose für die Alltagsbegleitung qualifizieren.

WIEN. Mit dem neuen Projekt "Selbstständig Leben Daheim" will das österreichische Sozialministerium die Alltagsbegleitung pflegebedürftiger Menschen stärken – und zwar, indem 20.000 Langzeitarbeitslose fit gemacht werden für die berufliche Herausforderung. Die Ausbildung werde durch das Ministerium finanziert und sei Grundlage für die spätere Qualifizierung zur Heimhilfe. Die anfallenden Lohn- und Lohnnebenkosten für die so im Rahmen der Aktion neu aufgenommenen Mitarbeiter würden den Trägern ersetzt, wie das Ministerium betont.

"Damit können wir betreuungsbedürftigen Personen eine qualitativ hochwertige und leistbare Alternative zur 24-Stunden-Betreuung anbieten", betont Sozialminister Alois Stöger, dessen Ziel es nach eigenen Angaben ist, ein hochwertiges und kostengünstiges Angebot für die betroffenen Personen zu schaffen. Zu den geplanten Tätigkeiten gehörten unter anderem die Mobilitätshilfe, die Begleitung bei Alltagsaktivitäten und Ausflügen sowie die Unterstützung bei Besorgungen, die Sicherung der sozialen Teilhabe und dadurch die Entlastung der Angehörigen. Ab Juli sollen in den Pilotregionen der Aktion die ersten Jobs für Langzeitarbeitslose über 50 zur Verfügung stehen, heißt es. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »