Ärzte Zeitung online, 14.09.2017

Betriebsmedizin

Hohes Präventionspotenzial bei Produktivitätsverlusten

SINGAPUR. Mit dem richtigen Sicherheits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz könnten EU-weit jährlich 476 Milliarden Euro krankheits- und unfallbedingter Produktivitätsverluste vermieden werden. Das sagte Dr Christa Sedlatschek, Direktorin der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) beim XXI. Weltkongress für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Singapur.

Sedlatschek verwies auf eine entsprechende Untersuchung der EU-OSHA in Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Weltweit könnten demnach durch sichere und gesunde Arbeitsplätze jährlich rund 2,7 Billionen Euro an Produktivitätsverlusten vermieden werden, so die Studie. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Einige Frauen sind besonders dufte

Für Männer-Nasen riechen einige Frauen besser als andere. Das hängt mit der Fortpflanzung zusammen, berichten Forscher aus der Schweiz. mehr »

Mysterium Blasenschmerz-Syndrom

Bis zu 60 Mal am Tag auf die Toilette: Die interstitielle Zystitis, auch Blasenschmerz-Syndrom genannt, ist wenig bekannt. Die deutschen Urologen haben nun erstmals Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie herausgebracht. mehr »