Ärzte Zeitung online, 27.07.2018

Glyphosat

Bundesregierung hält an Ausstieg fest

BERLIN. Die Bundesregierung will den Einsatz des Totalherbizids Glyphosat mit der im Koalitionsvertrag vereinbarten systematischen Minderungsstrategie deutlich einschränken und schnellstmöglich grundsätzlich beenden. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor.

Die nötigen rechtlichen Maßnahmen würden "in einem EU-konformen Rahmen verankert", heißt es. Glyphosat war 2017 in der EU nach langem Streit für weitere fünf Jahre zugelassen worden. Ex-Agrarminister Christian Schmidt (CSU) veranlasste gegen den Willen von Ex-Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD), dass Deutschland in Brüssel zustimmte. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) rügte ihn dafür. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Häufiger Anaphylaxie unter Erdnuss-Immuntherapie

Schlechte Nachrichten für Patienten mit Erdnuss-Allergie: Einer Meta-Analyse zufolge traten unter einer oralen Immuntherapie bei Kindern deutlich mehr allergische Reaktionen auf. mehr »

Unterschiedliche Positionen zur Impfpflicht

Im internationalen Vergleich steht Deutschland in Sachen Masern-Impfschutz gar nicht so schlecht da. Ein Grund, sich auszuruhen, ist das nicht, meinen Ärztevertreter. Doch wie weit sollte eine Impfpflicht gehen? mehr »

Honorar für Leichenschau soll mehr als verdoppelt werden

Eine Arztstunde für rund 220 Euro: Gesundheitsminister Jens Spahn plant eine Neubewertung der Leichenschau in der GOÄ ab 2020. Bei den Ärzten stößt er damit auf Gegenliebe. mehr »