Ärzte Zeitung online, 28.11.2018

Datenschutz

Forscher suchen sichere Patientendatenverarbeitung

SAARBRÜCKEN/BONN. Wie lassen sich diagnostische und andere Gesundheitsdaten in großem Stil verarbeiten, ohne die Privatsphäre der Patienten zu verletzen? Die praktische Lösung dieser Frage haben sich 13 Wissenschaftler der Helmholtz-Zentren Saarbrücken und Bonn vorgenommen und gründeten dazu jetzt das Helmholtz Medical Security and Privacy Research Center (HMSP).

„Wir entwickeln effiziente Methoden, mit denen medizinische Daten in einer Vielzahl von verschiedenen Anwendungsszenarien sicher und vertrauenswürdig verarbeitet werden können“, kündigt Gründungsdirektor Professor Michael Backes an. Finanziert werde das neue Institut von den beiden genannten Helmholtz-Zentren, sei aber „für weitere Partner offen“. (cw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Sauerbruch – ein Arzt mit vielen Facetten

Er war bereits zu Lebzeiten ein berühmter Arzt. Das Medizinhistorische Museum der Charité versucht, die vielen Facetten im Leben und Wirken von Ferdinand Sauerbruch zu fassen. mehr »

Gut eine halbe Milliarde Euro mehr Honorar

Ärzte und Krankenkassen haben ihre Honorarverhandlungen für 2020 abgeschlossen. Künftig werden Videosprechstunden besser vergütet. mehr »

Zeitdruck und Kollegen stressen im Büro

Im Vergleich zu den USA oder Japan sind die Arbeitszeiten in Deutschland eher kurz. Doch das heißt nicht, dass es am Arbeitsplatz entspannt zugeht. mehr »