Ärzte Zeitung, 06.05.2016

Healthcare der Zukunft

EU-Initiative für bezahlbare Versorgung

MÜNCHEN. Wie lässt sich auch in Zukunft - trotz steigender Ausgaben für Pflege und die Behandlung von chronischen Erkrankungen - eine gute Gesundheitsversorgung aufrecht erhalten?

Antworten versucht die gerade erst gegründete europäische Initiative EIT Health zu geben. Mit Partnern aus mehr als 130 führenden Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen aus ganz Europa sollen Projekte entstehen, die Bürger innerhalb der EU bei einem gesünderen Leben unterstützen und die medizinische Forschung vorantreiben.

Dafür fließt auch einiges an Geld, wie sich bei der Eröffnung des EIT-Hauptsitzes in München am 3. Mai zeigte.

"Das interdisziplinäre Konsortium ‚Gesundes Leben und aktives Altern‘ wird einen wichtigen Beitrag zur Zukunft der Gesundheitsvorsorge leisten.

Den Partnern stehen dafür in den kommenden sieben Jahren zwei Milliarden Euro für Innovationsprojekte, Bildungsprogramme und Gründerförderung zur Verfügung", sagte die Bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner. "Darüber hinaus unterstützt das Bayerische Wirtschaftsministerium das EIT Health Headquarter jährlich mit 500.000 Euro."

Eines der ersten Projekte ist das "Rare Cancer Project", eine übergreifende Wissens-Community aus Wirtschaft, Healthcare und akademischen Einrichtungen, die eine bessere Diagnostik bei seltenen Krebserkrankungen ermöglichen soll. (reh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »

Urologen befeuern Diskussion um Herztoddiagnostik

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie fordert große Reformen bei der Organspende. DGU-Präsident Professor Paolo Fornara erläutert im Interview, welche Neuregelungen seiner Meinung nach dringend nötig sind. mehr »