Ärzte Zeitung, 08.07.2016

Elektronische Behandlungsinformation

Drei Kassen hoffen auf Förderung

KÖLN. Die Knappschaft hofft auf Mittel aus dem Innovationsfonds für die Weiterentwicklung ihrer elektronischen Behandlungsinformation (eBI). Sie hat sich mit der Barmer GEK und der AOK Nordost jetzt für eine Förderung beworben.

Die drei Kassen haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Auch Barmer GEK und AOK Nordost werden eBI nutzen.

Über eBI erhalten Kliniken bei der Aufnahme von Patienten aggregierte Date der Kasse, beispielsweise zu behandelnden Ärzten, bekannten Diagnosen und verordneten Arzneimitteln. Das System soll in der Zukunft auch niedergelassenen Ärzten zur Verfügung stehen.

Zurzeit nutzen es mehr als 30 Kliniken und 210.000 Versicherte der Knappschaft, heißt es. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Keine Notdienstpflicht für ermächtigte Krankenhausärzte

Muss ein ermächtigter Klinikarzt auch KV-Notdienst leisten? Nein, hat das Bundessozialgericht jetzt entschieden. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »