Ärzte Zeitung, 08.07.2016

Elektronische Behandlungsinformation

Drei Kassen hoffen auf Förderung

KÖLN. Die Knappschaft hofft auf Mittel aus dem Innovationsfonds für die Weiterentwicklung ihrer elektronischen Behandlungsinformation (eBI). Sie hat sich mit der Barmer GEK und der AOK Nordost jetzt für eine Förderung beworben.

Die drei Kassen haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Auch Barmer GEK und AOK Nordost werden eBI nutzen.

Über eBI erhalten Kliniken bei der Aufnahme von Patienten aggregierte Date der Kasse, beispielsweise zu behandelnden Ärzten, bekannten Diagnosen und verordneten Arzneimitteln. Das System soll in der Zukunft auch niedergelassenen Ärzten zur Verfügung stehen.

Zurzeit nutzen es mehr als 30 Kliniken und 210.000 Versicherte der Knappschaft, heißt es. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Ausreichend Folsäure schützt Hypertoniker vor Schlaganfall

Bestimmte Hypertoniker sollten auf eine gute Folsäureversorgung achten. Dadurch können sie ihr Schlaganfallrisiko deutlich senken. mehr »

Feinsinnige Geister und Antisemiten

Ein neues Buch beleuchtet die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin während des Nationalsozialismus. Am Fallbeispiel Emil von Bergmann erkennen Leser, wie zwiegespalten die DGIM-Mitglieder waren. mehr »

Saunieren schützt vor Schlaganfall

Möglicherweise beugt häufiges Saunieren Hirninfarkten vor. In einer finnischen Studie war die Schlaganfallrate bei Saunafans um 60 Prozent reduziert - dafür mussten Saunagänger aber einen Faktor beherzigen. mehr »