Ärzte Zeitung, 16.06.2008

Ulla Schmidt: Organspende auf eGK

ESSEN (dpa). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) will die Bereitschaft zur Organspende künftig elektronisch speichern lassen. "Mein Ziel ist es, dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) auch zu einer Erklärung für die Organspende genutzt werden kann", sagte Schmidt in einem Zeitungsgespräch. Dies solle aber freiwillig sein. Die eGK soll in den kommenden Jahren die bisherige Krankenkassenkarte ersetzen. Schmidt verwies darauf, dass nach Umfragen fast 70 Prozent der Bevölkerung einer Organentnahme nach ihrem Tod zustimmen, aber nur zwölf Prozent einen Spenderausweis besitzen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »