Ärzte Zeitung, 02.07.2011

Datenschützer will Spenderausweis in der Gesundheitskarte

BERLIN (maw). In der gegenwärtigen Diskussion um die Neuregelung der Vorschriften zur Organspende hat der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit vorgeschlagen, die Bereitschaft zur Organspende in der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zu speichern.

"Die elektronische Gesundheitskarte hat gegenüber anderen denkbaren Lösungen den Vorteil, dass die sensible Information über die Bereitschaft zur Organspende verschlüsselt gespeichert werden kann", so Peter Schaar. In Notfällen würden Ärzte und Sanitäter sofort erfahren, ob jemand ein Organspender ist.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?

Bei medikamentöser antihypertensiver Therapie war in einer US-Studie das Demenzrisiko deutlich reduziert. Das könnte eine Hoffnung für Demenz-Patienten sein. mehr »

Hausärzte zur Kooperation mit Pflegeheimen verpflichtet

Union und SPD bringen ihr zweites Gesetzespaket in der Gesundheitspolitik auf den Weg. Es geht um ein Milliarden Euro schweres Pflege-Programm. mehr »

"Keine Angst, man schläft nicht in der Praxis!"

Zwei Mediziner mit eigener Praxis berichten Jungärzten offen von Licht und Schatten der Niederlassung. mehr »