Ärzte Zeitung, 01.11.2011

Zwei Kassen im Norden beginnen mit der E-Card

KIEL (di). In Schleswig-Holstein erhalten zunächst nur Versicherte von zwei Kassen die elektronische Gesundheitskarte (eGK).

Die IKK Nord beginnt zwischen Nord- und Ostsee mit der Ausgabe von 25.000 Karten, die AOK Nordwest folgt. TK und Barmer GEK dagegen konzentrieren sich zunächst auf andere Bundesländer.

Die Krankenkassen sind verpflichtet, bis zum Jahresende zehn Prozent ihrer Versicherten mit der neuen Karte auszustatten. Dabei sind sie auf die Mitwirkung ihrer Versicherten angewiesen, weil die Karte mit einem Passfoto ausgestattet ist.

AOK nimmt Fotos auch per Post entgegen

IKK und AOK sind mit der Rücksendung der Fotos zufrieden. Die Zielgruppe sei durchaus aufgeschlossen gegenüber der eGK, hieß es bei der IKK Nord. Der Rücklauf der notwendigen Passbilder sei problemlos gewesen.

Die AOK Nordwest kommt den Versicherten für die Fotos weit entgegen. Diese können per Post oder online an die Kasse geschickt werden.

In den Geschäftsstellen können Fotos nicht nur abgegeben, sondern auch erstellt werden. Die neue eGK soll die Basis für die neue Telematik-Infrastruktur in Deutschland schaffen.Bis 2013 sollen alle Versicherten die eGK erhalten.

Topics
Schlagworte
Gesundheitskarte (1416)
Organisationen
AOK (7398)
IKK (872)
TK (2415)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Frauen leben länger, Männer glücklicher

Frauen haben in allen europäischen Ländern eine deutlich höhere Lebenserwartung als Männer, die zusätzlichen Jahre bescheren ihnen jedoch selten Freude. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »

Die Macht der Position

Sexismus im medizinischen Alltag: Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler bricht hier eine Lanze für die Männer. Diskriminierung kennt sie - geschlechtsunabhängig - eher durch einen anderen Faktor. mehr »