Ärzte Zeitung, 08.11.2011

Linke will Moratorium für Gesundheitskarte

BERLIN (af). Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) solle verschoben werden, fordern die Linken im Bundestag.

Über einen entsprechenden Antrag soll der Gesundheitsausschuss am Mittwoch befinden. Die Linken fordern, dass weder die Kassen noch der Staat auf die Gesundheitsdaten zugreifen können.

Ärzte und Patienten sollen alle über die Identifikation hinausgehenden Funktionen der Karte dauerhaft freiwillig in Anspruch nehmen können.

Zudem solle die Karte in den Arztpraxen keinen zusätzlichen Aufwand erzeugen dürfen. Experten sollen Alternativen zur Speicherung sensibler Daten auf zentralen Servern prüfen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn bringt TSVG im Kabinett auf den Weg

13.25 hDas Kabinett hat heute Morgen den Entwurf des TSVG durchgewunken – mit einigen Änderungen – auch zugunsten der Ärzte. mehr »

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »