Ärzte Zeitung online, 22.12.2011

Hessens Ärzte wollen E-Card weiter boykottieren

FRANKFURT/MAIN (ine). "Medizin-Qualität statt E-Card-Bürokratie", fordert die Vertreterversammlung der KV Hessen in Frankfurt am Main.

Die Ärzte wenden sich in einer Resolution gegen die Versuche der Krankenkassen, die Einführung der E-Card trotz Sicherheitsbedenken weiter zu forcieren.

Kritik üben die KV-Vertreter auch an dem künftigen Zwang zur Online-Stammdatenaktualisierung in Arztpraxen. Damit würden Arztpraxen zu "administrativen Außenstellen der Krankenkassen".

Die Kassen versuchten auf diesem Weg, Investitionskosten einzusparen - und zwar auf Kosten der Niedergelassenen. Die Ärzte fordern die KBV auf, diese Pläne zurückzuweisen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »