Ärzte Zeitung, 12.03.2012

Barmer GEK drückt bei E-Card aufs Tempo

KÖLN (iss). Die Barmer GEK will bis Ende dieses Jahres alle 8,6 Millionen Versicherten mit elektronischen Gesundheitskarten (eGK) ausgestattet haben.

Zwar habe der Gesetzgeber bis zum Jahresende nur eine Quote von 70 Prozent vorgegeben, teilte die Kasse mit. Sie wolle aber die durch Doppelstrukturen entstehenden Kosten eingrenzen.

"Alte Karten werden daher in Kürze nicht mehr ausgegeben." Am 1. März hat die Barmer GEK damit begonnen, die eGK an ihre eine Million Versicherten in Westfalen-Lippe zu senden.

"Inzwischen sind in ganz Nordrhein-Westfalen nahezu alle Zahnärzte und rund 90 Prozent der Ärzte mit den neuen Kartenlesegeräten ausgestattet, so dass die alte Karte entbehrlich wird und der parallele Einsatz Zug um Zug entfällt", sagt Bernd Kuß, Landesgeschäftsführer der Barmer GEK Nordrhein-Westfalen.

Ein Patient dürfe aus den Praxen nicht fortgeschickt werden, wenn er nur noch die neue Karte habe, betont er. "Legt er die eGK vor, hat er auf jeden Fall ein Anrecht auf die Behandlung."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »