Ärzte Zeitung, 09.04.2013

E-Card

Version mit Online-Update verzögert sich

BERLIN. Bei den Tests für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist der Motor ein wenig ins Stottern geraten.

Der Zuschlag an die Industriekonsortien, die die großen Feldtests des Online-Updates der Versichertendaten auf der eGK und der elektronischen Signatur der Ärzte durchführen sollen, verzögert sich auf voraussichtlich Ende des Jahres.

Das berichtete Thomas Ilka, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium (BMG), bei der Eröffnung der Gesundheits-IT-Messe conhIT in Berlin. "Es sind sicher viele von uns, die sich vorstellen konnten, dass das auch schneller hätte gehen können", so Ilka.

Gründe für die Verzögerung um mehr als ein halbes Jahr nannte der Staatssekretär nicht. Sein Ministerium versucht es indes, besser zu machen: Wie im Herbst angekündigt, sollen im Juli die Ergebnisse einer vom BMG bei Bearing Point und Fraunhofer FOKUS in Auftrag gegebenen Studie zur Interoperabilität von medizinischen IT-Systemen in Deutschland vorgestellt werden.

Um Transparenz über den Projektverlauf zu schaffen, wird in diesen Tagen ein Projekt-Wiki, also eine Art Online-Tagebuch freigeschaltet, das über die Fortschritte des Projekts informieren wird. (gvg)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »