Ärzte Zeitung, 11.05.2015

Medikationsplan

Anspruch soll erweitert werden

FREIBURG. Nicht ab fünf verordnete Medikamente, sondern bereits ab drei Medikamente sollen Patienten in Zukunft Anspruch auf einen Medikationsplan haben, der vom Arzt erstellt wird.

Das hat Oliver Schenk vom Bundesgesundheitsministerium beim E-Health-Forum in Freiburg angekündigt.

Eine entsprechende Änderung wird nach Aussage von Schenk auf Anregung auch der Ärzte in den Kabinettsentwurf aufgenommen.

Die Zahl der anspruchsberechtigten Patienten dürfte nach Expertenschätzungen von bisher rund sieben Millionen Patienten auf ein Vielfaches ansteigen. Der Medikationsplan soll zunächst auf Papier erstellt werden. (ger)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »