Ärzte Zeitung, 20.08.2015

E-Card

Harsche Kritik an erneutem Verzug

HAMBURG. Der erneute Verzug bei der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ruft deren Kritiker auf den Plan.

Wie berichtet, werden die Online-Tests wohl aufs erste Quartal 2016 verschoben.

"Es ist unverantwortlich und nahezu lächerlich, dass Politik und Krankenkassen weiter einer Illusion hinterherjagen und trotz aller Pannen, in den Sand gesetzter Milliarden und gegen jede Vernunft an diesem Projekt festhalten", sagt Dr. Silke Lüder, Sprecherin der Aktion "Stoppt die e-card".

Das Bündnis fordert nach wie vor einen Stopp des Projekts. Erneut würde viel Geld verschwendet, der Datenschutz stehe einmal mehr infrage, kritisierte Lüder. Der erneute Verzug liegt daran, dass die Industrie Terminverzögerungen bei der Lieferung der Produkte für die eGK - insbesondere der Konnektoren - gemeldet hat. (reh)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »