Ärzte Zeitung online, 11.11.2008
 

iSoft will neue Klinik-IT Lorenzo weltweit einführen

SYDNEY (ava). Das E-Health Unternehmen iSoft Health führt seine neue Software für Gesundheitsanbieter "Lorenzo" jetzt weltweit ein. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Sydney mit.

Die Klinik-Software Lorenzo vernetzt nach Unternehmensangaben alle IT-Systeme des Gesundheitswesens miteinander - von Krankenhäusern bis zur Verwaltung der Patientenunterlagen. "Lorenzo ermöglicht eine patientenzentrierte medizinische Versorgung" so Gary Cohen, Vorstandschef der australischen IBA-Health Group, die 2007 das britische IT-Unternehmen iSoft übernommen hat. IBA Health ist nach eigenen Angaben weltweit der viertgrößte Anbieter von IT-Lösungen im Gesundheitswesen. Die Gruppe beschäftigt mehr als 3700 IT-Spezialisten.

Mit der Lorenzo-Software, so das Unternehmen, können Anbieter im Gesundheitssektor ihre Prozesse verwalten und gleichzeitig allen, die sie benötigen, einen sicheren Zugang zu Patienteninformationen bieten.

In Großbritannien wird iSoft im Rahmen des National Programme for Health IT in mehr als 60 Pozent aller NHS-Krankenhäuser in England die Lorenzo-Software einführen. Derzeit ist sie in drei britischen Kliniken im Einsatz. Zu den ersten, die in Deutschland mit der Lorenzo-Software arbeiten, gehört die Uniklinik Aachen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

"Super Mario" hält Senioren geistig fit

3D-Computerspiele trainieren die räumliche Orientierung älterer Menschen - und schützen einer Studie zufolge vor Demenz. mehr »

Mehr Qualität beim Ultraschall nötig

Bei Diagnosen im Bauchraum erreicht ein nicht ausreichend qualifizierter Arzt nur eine geringe Treffsicherheit. Anlass für die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin für klare Qualitätsregelungen zu plädieren. mehr »

Das "Gewebefenster" ist wichtig!

Warum nach sechs Stunden keine Thrombektomie mehr veranlassen, wenn es noch gute Chancen auf funktionelle Verbesserungen gibt? Das fragen sich wohl viele Neuroradiologen. mehr »