Ärzte Zeitung, 16.02.2015

BVMed

Telekardiologie soll ins E-Health-Gesetz

BERLIN. Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) plädiert dafür, die Telekardiologie ausdrücklich als eine telemedizinische Anwendung in das geplante E-Health-Gesetz aufzunehmen.

Dabei geht es um die telemedizinische Nachsorge von Schrittmacherpatienten, für die in Studien nachgewiesen worden sei, dass sie die Mortalität senkt und die Lebensqualität der Patienten steigert, heißt es in einer Stellungsnahme des BVMed zum E-Health-Gesetz.

Konkret schlägt der Verband vor, mit einer Ergänzung in Paragraf 87 Absatz 2a SGB V sicherzustellen, dass im EBM entsprechende ärztliche Leistungen und die dafür notwendige Infrastruktur vergütet werden.

Für die ersten fünf Jahre müsse dies extrabudgetär finanziert werden. (HL)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »